Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Einladung zur Einweihung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs

BLEIBUIR. Am Sonntag, 3. September 2017, stellt die Löschgruppe Bleibuir ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug in Dienst. Dazu lädt die Löschgruppe um deren Leiter Guido Esser zu einem „Tag der offenen Tür“ am Feuerwehrgerätehaus ein.

Das Programm beginnt um 10.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Im Anschluss wird das neue Einsatzfahrzeug am Gerätehaus eingesegnet und der Löschgruppe übergeben. Nachfolgend beginnt der Frühschoppen unter musikalischer Begleitung des Musikvereins Bleibuir, bei dem sich die Gelegenheit ergibt, die technischen Details des Fahrzeugs in Augenschein zu nehmen.

Am Nachmittag richtet die Jugendfeuerwehr eine Schauübung durch. Für das leibliche Wohl ist ganztägig gesorgt. Am Nachmittag öffnet die Cafeteria. Für die kleinen Gäste gibt es eine Hüpfburg.

 

Silbernes Ehrenkreuz für LdF a. D. Wolfgang Hecker

WEILERSWIST. Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber wurde der ehemalige Leiter der Gemeindefeuerwehr Weilerswist, Gemeindebrandinspektor Wolfgang Hecker, für seine besonderen Verdienste ausgezeichnet. Die Ehrung nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Kreisbrandmeister Udo Crespin, im Rahmen des Feuerwehrfestes der Löschgruppe Hausweiler vor.

1986 war Hecker in die Löschgruppe Lommersum eingetreten. Nach der Teilnahme an Fach- und Laufbahnlehrgängen übernahm er von 1997 bis 2006 die Zugführung des Löschzugs 2 der Gemeindefeuerwehr, bevor er 2005 zum stellv. Leiter der Feuerwehr bestellt wurde.

Von 2012 bis 2016 war Wolfgang Hecker Leiter der Gemeindefeuerwehr Weilerswist, für die er sich mit einem großen persönlichen Engagement engagierte. Auch nach seinem Rücktritt stand er der Wehr mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

Jugendfeuerwehr Weyer gewinnt Stadtpokal

KOMMERN. Die Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Mechernich haben sich jüngst in Kommern zum ersten Wettstreit um den Stadtjugendfeuerwehrpokal auf dem Sportplatz in Kommern getroffen. Rund 90 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren waren erschienen. Gewonnen hat die Jugendfeuerwehr aus Weyer.

An sechs Stationen kämpften die Gruppen aus Mechernich, Strempt, Obergartzem, Satzvey, Wachendorf, Vussem, Weyer, Kommern und ein Zusammenschluss aus Bleibuir, Glehn und Floisdorf um Punkte. Im Gegensatz zum richtigen Einsatz spielte hier aber der Faktor Zeit keine Rolle. „Uns war die korrekte Ausführung der Übung wichtiger. Der Spaß stand immer im Vordergrund“, berichtete der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Ingo Esser.

An einer Station bauten die Jugendlichen einen Löschangriff auf, an einer weiteren Station standen Feuerwehrknoten im Mittelpunkt. Das Schlauchkegeln brachte ebenso Punkte wie das Klettern durch ein Seilspinnennetz. Teamarbeit war auch beim Zusammenrollen von vier 20 Meter langen B-Schläuchen gefragt, die dann als Ganzes aufgestellt werden mussten und zehn Sekunden lang nicht umkippen durften. An der letzten Station wurde Feuerwehr-Fachwissen abgerufen.

24 Punkte konnten insgesamt gesammelt werden. Als Juroren an den einzelnen Stationen fungierten erwachsene Helfer. Jede der neun Gruppen wurden außerdem von Betreuern unterstützt. Die meisten Punkte hatte nach über fünf Stunden Wettkampf die Gruppe aus Weyer gesammelt, die als Sieger hervorging, dichtgefolgt von Mechernich und Obergartzem.

Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Züll hatte die Jugendlichen und deren Betreuer begrüßt. Mechernichs Wehrleiter Jens Schreiber brachte es getreu dem Motto einer Landeskampagne auf den Punkt; „Ihr seid die Jugend von heute und die Retter von morgen.“

Mit derzeit 140 Mitgliedern stellt die Stadt Mechernich die Jugendfeuerwehr im Kreis Euskirchen mit den meisten Mitgliedern. Der Stadtjugendfeuerwehrpokal war auf die Beine gestellt worden, weil sich die Jugendlichen in einem spielerischen Wettbewerb messen sollten. „Damit können wir überprüfen, wo unsere Jugendlichen stehen“, meinte Esser. Bislang hatten sich die Nachwuchs-Feuerwehrkräfte zu einem Zeltlager getroffen.

Ingo Essers Fazit fiel nach der gelungenen Premiere durchweg positiv aus. „Es hat allen Spaß gemacht, und wir freuen uns alle auf das nächste Mal.“ Der nächste Stadtpokal wird in zwei Jahren ausgetragen. Am Rande des Wettstreits zeichnete Kreisjugendfeuerwehrwartin Kerstin Brandhoff Uwe Strunk für seine langjährige Tätigkeit in der Jugendarbeit mit der Ehrennadel in Gold der Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen aus. Am Rande des Sportplatzes gab es auch eine kleine Fahrzeugausstellung.

 


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