Für den Landesfeuerwehrverband (LFV) kommt diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt unerwartet. Weil der Förderzweck aus Sicht des Verbandsvorstandes fortbesteht, wird der Verband gegen den neuen Bescheid des Landes NRW Rechtsmittel einlegen. Die gegen den LFV erhobenen Vorwürfe wird der Verband von einem unabhängig geleiteten Gremium prüfen lassen.
Die Mitglieder des LFV-Vorstandes, die die Feuerwehren aus allen Regierungsbezirken des Landes vertreten, haben sich bei einer Vorstandssitzung am Samstag einhellig dafür ausgesprochen, den dauerhaften Betrieb des Hauses Phönix zu sichern. Nach den aktuellen Problemen des Verbandes hat der Vorstand am Samstag zudem beschlossen, eine Neuorganisation des LFV zu prüfen. Vorstandssprecher Jörg Müssig: "Die gesamte Entwicklung um die Insolvenz der Phönix gGmbH und die daraus entstandenen Unstimmigkeiten mit dem Land NRW, den beteiligten Handwerksfirmen und innerhalb der Feuerwehren bedauern wir sehr. Die Feuerwehren werden mit aller Offenheit die Entwicklungen der vergangenen Monate aufklären."


