EUSKIRCHEN. Neue Impulse und viele Erfahrungen nahmen die Teilnehmer des jüngsten Workshops mit, den der Sicherheitsbeauftragte des Kreisfeuerwehrverbandes, Dipl. Ing. Thomas Smarsly, in Kooperation mit der Unfallkasse NRW für die Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehren im Kreis Euskirchen organisiert hatte.

Nach der Begrüßung durch Kreisbrandmeister Udo Crespin, skizzierte der stellvertretende Kreissicherheitsbeauftragte Matthias Weber den Tagesverlauf. Neben der Aufbereitung der Neuorganisation der ehemaligen "Feuerwehrunfallkasse NRW", die inzwischen ein Teil der "Unfallkasse NRW" wurde, standen vor allem aktuelle Themen auf der Agenda.
So wurde unter anderem über die Anwendung von Gefährdungsanalysen in der Feuerwehr diskutiert, wie Thomas Smarsly berichtete. Das aus der Industrie stammende Verfahren biete die Möglichkeit, potentielle Risiken zu erkennen und einzudämmen. Bezogen auf die Feuerwehr nannte Smarsly die Ableitung zu festen Einsatzregeln, etwa für den Atemschutzeinsatz. So könnte man beispielsweise auf kommunaler Ebene die Regelungen der FwDV 7 (Atemschutz) ergänzen und für Atemschutzgeräteträger weiterführende Ausrüstungsstandards definieren, wie beispielweise die Mitführung von Bandschlingen oder zusätzlichen Keilen.
Sehr fruchtbar, so Smarsly weiter, sei die Diskussionsrunde mit Unfallkassen-Vertreter Stephan Burkhardt gewesen, bei der die 28 Vertreter aus allen Gemeindefeuerwehren Fragen zu konkreten Sachverhalten aus der Praxis stellen konnten. Das Feedback während und nach der Veranstaltung war bei allen Teilnehmern durchaus positiv; viele sprachen sich für die Durchführung von Folgeseminaren und einer Intensivierung der Zusammenarbeit auf Kreisebene aus.
Aus Sicht des Kreissicherheitsbeauftragten sei der Bedarf eines organisatorischen Aufbaus und einer Festigung der sicherheitstechnischen Organisation in den elf kommunalen Feuerwehren wichtiger denn je.Seid der Neuorganisation der Kreissicherheitsarbeit seien neben regelmäßigen Treffen der Sicherheitsbeauftragten zwei Fortbildungen im Bereich "Jugendfeuerwehr" und zwei Fortbildungen im aktiven Dienst durchgeführt worden. Dies sei positiver Trend, der weiter ausgebaut werden soll.


