Statistik

Der Kampf gegen den „roten Hahn“, also das Feuer, war früher das Hauptaufgabenfeld der Feuerwehren. Doch die Bekämpfung von Schadenfeuern ist längst nicht mehr die Hauptaufgabe, wie die Statistik für die Feuerwehren im Kreis Euskirchen belegt. Wenn die zumeist ehrenamtlichen Angehörigen der Einsatzabteilungen 2016 ausrücken mussten, war der Grund in der Regel einer der 1.201 technischen Hilfeleistungseinsätze. Insgesamt wurden 225 Menschen aus akuten Gefahrenlagen gerettet – sei es bei Verkehrsunfällen, Bränden oder Unglücksfällen.

Für Sie fassen wir nachfolgend die wesentlichen Daten in Kennzahlen zusammen:

Die Anzahl der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Euskirchen belief sich zum 31. Dezember 2016 auf insgesamt 4.301. Sie unterteilen in 2.439 männliche und 178 weiblicher Mitglieder in den Einsatzabteilungen, 602 männliche und 117 weibliche Mitglieder in den Jugendfeuerwehren sowie 965 Mitglieder in den Ehrenabteilungen. Die Personalentwicklung ergab gegenüber dem Jahr 2015 bei den Einsatzabteilungen ein Plus von 28, bei den Jugendfeuerwehren ein Plus von 25 und bei der Ehrenabteilungen ein Minus von 13 Mitgliedern, also insgesamt ein Plus von 40 Mitgliedern. Besonders erwähnt sei ein Zuwachs von insgesamt 33 weiblichen Mitgliedern. Bei der Betrachtung der Einsatzabteilungen und Jugendfeuerwehren ergab sich ein Durchschnittsalter von 31,83 Jahren.

In 2016 haben insgesamt 1.551 Mitglieder der Einsatzabteilungen und Jugendfeuerwehren (das ist ungefähr die Hälfte des Mitgliederstandes) einen Lehrgang oder ein Seminar besucht. Zum 31. Dezember 2016 hatten 1.189 Mitglieder mindestens eine Qualifikation als Truppführer; das sind circa 45 % der Einsatzabteilung. 538 Mitglieder hatten mindestens eine Gruppenführer-Qualifikation.

Der Fahrzeugbestand hat sich in 2016 nur unwesentlich verändert und belief sich auf insgesamt 265. Das Gesamtalter der erfassten Fahrzeuge beträgt insgesamt 3.961 Jahre. Somit ergibt sich ein Durchschnittsalter von 15,18 Jahren. Insgesamt sind vier Fahrzeuge älter als 40 Jahre, 16 Fahrzeuge älter als 30 Jahre, 77 älter als 20 Jahre und 133 älter als 15 Jahre. Die Anzahl der analogen Funkgeräte wird langsam reduziert und die Anzahl der digitalen Handsprechfunkgeräte hat sich in 2016 von 169 auf 207 erhöht.

In 2016 wurden insgesamt 2.738 Einsätzen bilanziert. Es gab 363 Brände, darunter 9 Großbrände. Weiterhin wurden 1.201 technische Hilfeleistungen verzeichnet, davon 209 „Menschen in Notlage“. Fehlalarmierungen schlugen mit 292 Einsätzen zu Buche. Bei den gesamten Einsätzen wurden 225 Menschen gerettet und 22 tot geborgen.

Hier finden Sie Detailformationen zu der Jahresstatistik 2016:

4.301 Aktive
Mitglieder
2.570 Eins├Ątze
231 Gerettete
Menschen
17 Gerettete
Katzen