Mobile Führungsunterstützung

Kreis Euskirchen. Mit der sogenannten Mobilen Führungsunterstützung (MOFÜST) wurde im Land Nordrhein-Westfalen ein Konzept zur personellen Unterstützung von  Führungsstäben/Einsatzleitungen geschaffen, das insbesondere aus Anlass von Großeinsatzlagen und Katastrophen zum Einsatz kommen soll. Das Konzept sieht drei Einsatzstufen vor, nach denen bspw. einzelne Stabsfunktionen, eine Führungsgruppe oder ein ganzer Führungsstab zur Unterstützung einer örtlichen Einsatzleitung angefordert werden können. Ergänzt werden diese Komponenten durch die Gestellung von Führungsmitteln wie Kommandowagen oder auch Einsatzleitwagen verschiedener Größe.

Die Abteilung 38 der Kreisverwaltung Euskirchen hat nun im Rahmen der Dienstbesprechung der Leiter der Feuerwehren ein Konsenspapier vorgestellt, der die Umsetzung der MOFÜST im Kreis Euskirchen beschreibt. Detailliert beschrieben wurde dabei insbesondere das Alarmierungsverfahren im Einsatzfall.

Für den Einsatz in der MOFÜST Rheinland wurden im Kreis Euskirchen Führungskräfte aus allen Stadt- und Gemeindefeuerwehren benannt, die regelmäßig über eine Verbandsführerqualifikation und einen umfassenden Erfahrungsschatz in der Stabsarbeit verfügen. Hinzu kommen Unterstützungskräfte der Feuerwehren, die für die Stabsarbeit – zuletzt an der AKNZ in Ahrweiler – besonders fortgebildet wurden sind. Darüber hinaus stellen die Hilfsorganisationen Fachberater, die einen Führungsstab mit ihrem spezifischen Fachwissen ergänzen.

Die Gestellung der MOFÜST-Stufe 3 erfolgt in Zusammenarbeit mit Einsatzkräften des Kreises Düren, mit denen der Kreis Euskirchen auch im Bereich der Feuerschutzbereitschaft II kooperieren.

Weitere Informationen zu den aktuellen Konzepten in der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr finden Sie auf der Internetseite des Instituts der Feuerwehr NRW:

http://www.idf.nrw.de/service/downloads/downloads_katastrophenschutz.php

4.367 Aktive
Mitglieder
2.892 Einsätze
316 Gerettete
Menschen
14 Gerettete
Katzen