Come-Together: Gefahrenabwehr bis 2020

Euskirchen. Die Führungskräfte der Organisationen und Einrichtungen der operativen nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen fanden sich auf Einladung des Kreises Euskirchen erneut im Kreishaus zusammen. Diese als „ComeTogether 2018“ bezeichnete Veranstaltung zielte darauf ab, die Menschen aus dem Einsatzdienst außerhalb des Einsatzes, der Übungen und der Aus- und Fortbildungen zum persönlichen Kontakt und Erfahrungsaustausch zusammenzubringen.

Gleichbedeutend mit dem persönlichen Austausch informierte die Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises Euskirchen in Verbindung mit der Kreisbrandmeisterschaft an diesem Abend zum Projekt und Konzept „Nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr 2020“ im Kreis Euskirchen und den derzeitigen Sachständen zu bestehenden und anstehenden Teilprojekten.

Der Geschäftsbereichsleiter „Recht und Ordnung“ des Kreiseses Euskirchen, Heinz Rosell, eröffnete die Veranstaltung mit 85 Vertretern der Führungskräfte der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser Hilfsdienst (MHD) und der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und dem Rettungsdienst und nahm mit Kreisbrandmeister Udo Crespin mit vielen Vertretern der anwesenden Hilfsorganisationen persönlichen Kontakt und Austausch wahr.

Seit Jahren besteht eine probate Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch mit dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr im Kreis Euskirchen (KVK). Besonders willkommen geheißen wurden die anwesenden Vertreter des KVK Kreis Euskirchen im Kreise der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr.

Nach den umfangreichen aktuellen und zukunftweisenden Informationen zum Projekt „Nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr 2020“ (npol GA) im Kreis Euskirchen brachte Kreisbrandmeister Udo Crespin nochmals die zukunftweisende Kooperation aller Beteiligten zum Ausdruck: „Die unterschiedlichen Uniformen und Einsatzkleidungen trennen nicht oder stellen gar unterschiedliche Ziele oder Konkurrenzen im Kreis Euskirchen dar. Sie fügen wie Puzzleteile das Gesamtbild der leistungsfähigen nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen zusammen. Die Gegenwart und die Zukunft der Gefahrenabwehr sind im Kreis Euskirchen ­- wenn es weiterhin gelingen soll - ein Gemeinschaftsprojekt.

Programm:

  1. Positionierung der Gefahrenabwehr auf der Basis gesetzlicher Grundlagen – Repititorium
  2. Neue Leitstelle bis hin zum Krisenmanagement – Planungen und Ziele
  3. Digitalfunk und Digitale Alarmierung – gemeinsame Entwicklungstendenzen
  4. Einsatz- und Abschnittsleitung einschließlich Mobiler-Führungs-Unterstützung im Regierungsbezirk Köln (MoFüst) – Organsiation im Kreis Euskirchen
  5. Einsatzleitung nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr zu Einsatzleitung polizeiliche Gefahrenabwehr
  6. Ersthelferprojekt „Region Aachen rettet“ und Einbindung aller Beteiligter in der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr
  7. Gemeinsame Aus- und Fortbildung aller Beteiligten in der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr
  8. Initiative zur erneuten gemeinsamen Großübung aller Organisationen und Einrichtungen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr im Jahre 2019 (siehe erfolgte gemeinsame Übung „Neptun 2017“ in Euskirchen)

Die Veranstaltung „ComeTogether“ ist für das Jahr 2019 erneut vorgesehen.

(Udo Crespin, Abteilungsleiter 38/Gefahrenabwehr, Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband)

4.367 Aktive
Mitglieder
2.892 Einsätze
316 Gerettete
Menschen
14 Gerettete
Katzen