Neues zum Truppführerlehrgang

Kall. Ende August beginnt der nächste Truppführerlehrgang an der Kreisfeuerwehrschule in Schleiden, in dessen Rahmen wieder 32 Feuerwehrangehörige zur Übernahme ihrer ersten Führungsfunktion qualifiziert werden. Schon jetzt sind die beteiligten Kreisausbilder mit der Vorbereitung befasst, denn einige Neuerungen sollen in diesem Jahr erstmals umgesetzt werden.

Dabei ist einerseits das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Laufbahnlehrgänge“ zu nennen, die unter Berücksichtigung der FwDV 2 und den Eingaben der Leiter der Feuerwehren erforderliche Lehrinhalte betrachtet und für die einzelnen Lehrgänge ausgewiesen hat. Bereits vor drei Jahren wurden die Ergebnisse den Leitern der Feuerwehren vorgestellt. Nach einer Übergangszeit greifen diese Vorgaben nun erstmals in 2019. „Konkret bedeutet dies, dass Ausbildungsinhalte des Truppführerlehrgangs ´verschlankt´ werden sollen. Wir setzen das in der Truppmannausbildung teil I und Teil II vermittelte Wissen voraus und machen Abstriche bei der Wiederholung von Themen“, erläuterte der Ausbildungsbeauftragte des Kreisfeuerwehrverbandes, der stellv. Kreisbrandmeister Walter Wolff.

In Folge eine Abfrage bei den Leitern der Feuerwehren konnten zwischenzeitlich weitere Kreisausbilder gewonnen werden, die das Ausbilderteam künftig unterstützen. „Damit können wir vor allem im Bereich der theoretischen Ausbildung Redundanzen schaffen“, so Wolff. Zudem soll das Thema „Technische Hilfeleistung“ stärker und damit praxisorientierter in die Truppführer-Ausbildung integriert werden. „Diesem Ausbildungszweig kommen die Stundenpotenziale zu Gute, die bislang für Wiederholungen aufgewendet wurden“, berichtete Walter Wolff.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es zudem eine weitere erfreuliche Neuerung: Mit GBI Frank Dreßen konnte ein Lehrgangs-Obmann gefunden werden, der den angehenden Truppführerinnen und Truppführern künftig durchgehend als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Gegenwärtig sind die Kreisausbilder für theoretische Ausbildungsinhalte aufgerufen, ihre Lehrunterlagen auf die veränderten Anforderungen abzustimmen und die neuen Ausbilder einzuarbeiten. Im Mai werden die einzelnen Unterrichtssegmente im Kreise aller Ausbilder vorgestellt und erörtert.

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