Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Handreichung gegen Extremismus veröffentlicht

In Zusammenarbeit mit der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus haben die Jugendfeuerwehren im Kreis Euskirchen die Handreichung "Starke Gemeinschaft! Starke Werte?!" präsentiert. Dabei handelt es sich um einen Katalog, der zur kritischen Auseinandersetzung mit der extremen Rechten und Rassismus anhalten soll.

Die 24-seitige Broschüre enthält Informationen zu rechtsextremen Vereinigungen im Rheinland und zu typischen Erkennungszeichen und Symbolen. Darüber hinaus gibt die Handreichung Hinweise und Handlungsempfehlungen sowie Präventionshinweise.

Bereits seit rund vier Jahren kooperiert die Jugendfeuerwehr im Kreis Euskirchen mit der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus, die im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln ansässig ist. Dabei konnten wiederkehrend Referenten für die Aus- und Fortbildung der Jugendfeuerwehrwarte im Kreis Euskirchen gewonnen werden. "Wir bieten unseren Jugendwarten aus den elf kommunalen Feuerwehren mit dem Erwerb der Jugendgruppenleiterkarte ein umfangreiches Wissensportfolio an", erläutert Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Brandhoff. Im Rahmen der Fortbildungsmaßnahmen spiele die Vermittlung von feuerwehrtechnischen Wissen eher eine Nebenrolle.

Neben Methodik und Didaktik, Erlebnispädagogik, Erster Hilfe oder der Öffentlichkeitsarbeit würden sich die Jugendwarte auch mit Themen wie gruppendynamischen Prozessen, der Drogenpräventionen aber auch dem Umgang mit Vorurteilen und extremistischen Strömungen auseinander setzen. Dazu zähle auch die Sensibilisierung für den Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus, so Brandhoff weiter.

"Die Feuerwehren und Jugendfeuerwehren sind eine staatliche Einrichtung der Städte und Gemeinden und damit überparteilich. Sie bieten keinen Raum für extremistische Strömungen, egal aus welchem Lager", erläutert Brandhoff. Nach der Auseinandersetzung mit dem Themenschwerpunkt "Rechtsextremismus" werde man im kommenden Jahr den Fokus auf das Erkennen und die Sensibilisierung für die Phänomene des Linksextremismus, des radikalen Islamismus und des Salafismus legen, so der Kreisjugendfeuerwehrwart.

 

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Mechernich

Mechernich. Die Jugendfeuerwehr der Stadt Mechernich veranstaltete am ersten Ferienwochenende ein Zeltlager am Brückenkopfpark in Jülich. An diesem nahmen neun Jugendgruppen aus dem Stadtgebiet Mechernich mit 72 Jugendfeuerwehrmitgliedern und 29 Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern teil. Geplant und organisiert wurde das im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Zeltlager durch die Stadtjugendfeuerwehrwarte Michael Züll, Michael Hochgürtel und Ingo Esser, welche durch ein großes Team von Jugendfeuerwehrwarten aus den einzelnen Löschgruppen unterstützt wurden.

Neben dem Besuch des anliegenden Brückenkopfparks, der den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Erlebnismöglichkeiten bot, wurde am Samstagabend eine Nachtwanderung veranstaltet. Das Sommerliche Wetter erlaubte eine abkühlende Wasserschlacht bereits am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. August 2016 um 07:09 Uhr Weiterlesen...
 

Übung zur Hochleistungswasserförderung

EUSKIRCHEN. Erst kürzlich sorgten wieder Starkregen und übergetretene Bäche für vollgelaufene Keller und hohe Sachschäden im Kreisgebiet. Genau für solche Einsätze übte die im letzten Jahr entstandene Einheit „Hochleistungswasserförderung“ ­- kurz HLWF - des Kreises Euskirchen bzw. der Bezirksregierung Köln am Zülpicher See. „Diese Einheit ist einmalig im Raum der Kölner Bezirksregierung“, so Karsten Wülfing, der Einheitsführer. Wülfing führte weiter aus: „Insgesamt gibt es diese Art von Einheit pro Bezirksregierung nur ein Mal und eine weitere Einheit am Institut der Feuerwehr in Münster.“

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