Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

 
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Erlös der Tombola für die Feuerwehr

KALL. Einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro nahm der Kaller Löschzugführer Frank Dreßen entgegen. Bei dem Betrag handelt es sich um den Erlös einer Tombola, die die Auszubildenden des örtlichen Toom-Verbrauchermarktes durchgeführt hatten. Im Rahmen eines Projektes hatten die Auszubildenden aus ganz Deutschland den Betrieb des Einkaufszentrums eine Woche lang eigenständig organisiert und dabei auch die Tombola durchgeführt.

Aktualisiert ( Samstag, 04. September 2010 um 14:28 )
 

Feuerwehr-Ehrenkreuz für Hartmann

WEILERSWIST. Für seine Dienste um den Feuerschutz wurde Hauptbrandmeister Karl-Heinz Hartmann von der Löschgruppe Weilerswist mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Die Ehrung führte Kreisbrandmeister Udo Crespin gemeinsam mit Bürgermeister Peter Schlösser und dem Ersten Beigeordneten Dieter Spürck durch.

Karl-Heinz Hartmann ist seit 1968 Mitglied der Weilerswister Wehr. In seiner 42-jährigen Mitgliedschaft engagierte er sich in besonderer Weise, attestierte Peter Ditz, der Leiter der Weilerswister Gemeindefeuerwehr. Besonders im Bereich der Ausbildung, der Technischen Hilfeleistung und der Drehleitermaschinistenausbildung vermittelte Hartmann sein Wissen an zahlreiche jüngere Kameraden. Nicht zuletzt bei den zahlreichen Einsätzen auf den Bundesautobahnen 1 und 61 half der Hauptbrandmeister zahlreichen Menschen durch sein kompetentes Handeln.

Hartmann war ferner 25 Jahre lang stellvertretender Löschgruppenführer und übte dieses Amt stets mit großer Tatkraft und Entschlossenheit aus.

Aktualisiert ( Montag, 30. August 2010 um 19:03 )
 

Unwetter-Einsatz: Bereitschaft DN/EU im Münsterland

EUSKIRCHEN. Nach dem Jahrhundertregen im Münsterland beteiligten sich auch Rettungskräfte aus den Kreisen Euskirchen und Düren an den Aufräumarbeiten. Bis Samstagmorgen bewältigten die Helfer 128 Einsatzstellen. Dabei handelte es sich vor allem um klassische Wasserschäden, berichtete der Euskirchener Kreisbrandmeister Udo Crespin.

Das Unwettertief "Cathleen" hatte in der Nacht zu Freitag im nördlichen Münsterland für Rekordniederschläge gesorgt. Vielerorts verwandelten sich Wiesen in Seenlandschaften. Im Kreis Steinfurt wurde zeitweise Katastrophenalarm ausgerufen. Zahlreiche Helfer aus der Region arbeiteten in nasser Schutzausrüstung bis an ihre Belastungsgrenzen und mussten in den Morgenstunden abgelöst werden Hierzu wurden am Freitag Einsatzkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen ins Münsterland beordert.

Die Anforderung der Feuerschutzbereitschaft II Düren/Euskirchen durch die Kölner Bezirksregierung erfolgte am Freitagmittag gegen 11:50 Uhr. Die Feuerwehren im Kreis Euskirchen entsendeten zwei Löschzüge unter der Leitung des Bereitschaftsführers Brandoberinspektor Klaus-Peter Neuburg aus Euskirchen. Weitere Helfer der THW-Ortsverbände aus Schleiden und Euskirchen beteiligten sich mit ihren Fachkomponenten „Beleuchtung“ und „Wasserschaden.“


Die Retter aus verschiedenen Löschgruppen des Kreises Euskirchen fanden sich zunächst auf dem Parkplatz des Kommerner Freilichtmuseums ein, von wo aus sie in einer Kolonnenfahrt die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises Düren in Stockheim ansteuerten. Dort fusionierten die Euskirchener Feuerwehrleute mit ihren Dürener Kameraden.

Während ein so genanntes Vorauskommando -  unter anderem mit dem Weilerwister Gemeindebrandinspektor Peter Ditz - unmittelbar nach Ahaus ausrückte, folgte der aus 43 Einsatzfahrzeugen bestehende Tross wenig später als Kolonne. Aus den Kreisen Euskirchen und Düren waren insgesamt 168 Helfer im Einsatz.


Ab 20:50 Uhr nahmen die Helfer ihre Arbeit im Schadengebiet auf. Bis gegen 05:00 Uhr wurden 128 Einsatzstellen abgearbeitet. Nach Angaben des Kaller Gemeindebrandmeister Harald Heinen, der als Manager der Feuerschutzbereitschaft vor Ort war, wurden die Helfer aus dem Rheinland zunächst in die Ortschaft Ottenstein beordert. Allerdings sei der Wasserstand noch so hoch gewesen, dass ein Auspumpen der vollgelaufenen Keller aufgrund des nachlaufenden Wassers sinnlos gewesen wäre, so Heinen.



Daraufhin wurde die Feuerschutzbereitschaft in Ahaus eingesetzt. Auch dort standen ganze Straßenzüge unter Wasser. Besonders ungewöhnlich war der Einsatz in einer Tanzschule. Als die Einsatzkräfte das Gebäude betraten, stellten sich eine leichte Verrauchung fest, die vermutlich von einem Kurzschluss in einer Elektroverteilung herrührte. Ohne die Kontrolle der Feuerwehr wäre es vielleicht zu einem Brand gekommen, berichtete Harald Heinen.

Gegen 05:00 Uhr am Samstagmorgen endete der Einsatz für die Euskirchener Helfer, die sich erschöpft auf den Heimweg machten.

 

Aktualisiert ( Sonntag, 29. August 2010 um 12:33 )
 


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