MECHERNICH. Wenige Tage nach einem Großeinsatz im Euskirchener Marienhospital kam es am 8. Februar 2012 zu einem weiteren Brandalarm in einem Krankenhaus im Kreis Euskirchen. Diesmal war das Kreiskrankenhaus Mechernich betroffen, wo in Folge eines Kellerbrandes Rauchgase in die Flure mehrerer Stationen eindrangen. Knapp 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Kreisrettungsdienstes und der Hilfsorganisationen waren vor Ort.

Zwei Stationen, darunter die Kinderstation, mussten geräumt werden, wobei die kleinen Patienten innerhalb des Gebäudekomplexes untergebracht und versorgt wurden. Drei Patienten der Kinderintensivstation wurden vorsorglich in andere Kliniken verlegt. Unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Stadtfeuerwehr Mechernich, Frank Eichen, gelang es der Feuerwehr rasch den Brandherd abzulöschen. Allerdings musste der betroffene Gebäudetrakt noch eine geraume Zeit überdruckbelüftet werden. In einer gemeinsamen Bilanz sprachen Vertreter des Kreiskrankenhauses und der Feuerwehr von einem gelungenen Einsatz. Bestehende Konzepte hätten gegriffen, darunter auch Ablaufpläne des Krankenhauses für derartige Krisenfälle.



